Das Jahresende bietet uns wunderbare Chancen der Reflexion und des Innehaltens. Das alte Jahr ist noch nicht vorüber, das Neue hat aber auch noch nicht begonnen. Wertvolle Zeit, um Bilanz zu ziehen und Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. 

Was bedeutet Sinnhaftigkeit?

Sinnhaftigkeit begegnet uns immer dann, wenn wir Dinge in einem größeren Zusammenhang wahrnehmen. Der Duden definiert Sinn unter anderem als Ziel und Zweck, Wert, der einer Sache innewohnt.

Doch oft ergibt sich uns der Sinn, der Zusammenhang und Wert verschiedener Begebenheiten unseres Lebens erst rückblickend. Dies erkannte auch der Apple-Gründer und ehem. CEO Steve Jobs (1955-2011), der es in seiner berühmten Rede vor Stanford-Absolventen im Jahre 2005 wie folgt ausdrückte:

Man sieht keine Verbindung zwischen den Punkten, wenn man nach vorn schaut. Man kann sie nur verbinden, wenn man zurückblickt. Man muss sich also einfach darauf verlassen, dass diese einzelnen Punkte sich in der Zukunft irgendwie verbinden werden. Man muss in etwas vertrauen – das Bauchgefühl, Schicksal, Leben, Karma, was auch immer. Dieser Ansatz hat mich nie enttäuscht und er hat mein Leben geprägt.

Quelle und Übersetzung: Andrej Sokolow 

Scheinbar setzte sich Jobs, der in seinem Leben auch einige Hindernisse überwinden musste und sonst als sehr kühl galt, in der Vorbereitung seiner Rede stark mit der Sinnhaftigkeit seines eigenen Lebens auseinander. Er hatte zu diesem Zeitpunkt gerade eine Krebs-Behandlung hinter sich und sprach nach dieser Rede nie wieder so offen über sein Leben. Das Originalvideo seiner Rede (Englisch) findet ihr hier

Ob wir es inneren Kompass, Bauchgefühl, Eingebung, innere Stimme oder Intuition nennen, spielt keine Rolle. Jeder hat da seine eigene Beschreibung. Hauptsache, wir lernen, unser Leben nach unserem Inneren auszurichten, anstatt uns nur von äußeren Einflüssen steuern zu lassen. Dann "ruhen wir ins uns selbst" und können wichtige Entscheidungen besonnener treffen. 

Hörst Du Deine innere Stimme?

Vielleicht hat sich Deine innere Stimme im Laufe des vergangenen Jahres öfters mal bei Dir gemeldet, doch Du hast sie nie richtig zu Wort kommen lassen, weil andere Dinge Priorität hatten. Vielleicht warst Du aber auch so beschäftigt, dass Du Deine innere Stimme gänzlich überhört hast. Denn sie spricht in der Regel sehr, sehr leise zu uns... So oder so, jetzt ist es an der Zeit, ihr zuzuhören und alles Andere verstummen zu lassen! 

Es braucht nämlich Ruhe, um der eigenen, inneren Stimme zu begegnen und ihre leisen Töne wahrzunehmen. Vielleicht ist ein Spaziergang im Wald jetzt das Richtige für Dich, vielleicht machst Du es Dir aber auch einfach zu Hause gemütlich, zündest Dir Kerzen an und nimmst ein heißes Bad... Jeder Mensch findet unterschiedlich zu sich. Eine Abgrenzung vom Alltag, von unseren Verpflichtungen, und vielleicht auch von unseren Lieben, sei es nur für einen Moment der Reflexion, ist dazu aber sehr wichtig. Und welche Zeit eignet sich dazu besser als jetzt!?

Während ich diesen Artikel schreibe, höre ich zum Beispiel das Weihnachtsalbum der Berliner Philharmoniker, werde durch nichts gestört, und komme dabei richtig gut in "Flow". Doch wieder zu Euch...

Du suchst die Richtung? Stell' Deiner inneren Stimme Fragen!

Die Gründe, warum wir den Rat unserer inneren Stimme suchen, können ganz unterschiedlich sein. Vielleicht fragst Du Dich manchmal, welchen Sinn Deine Arbeit hat. Wie Du einer finanziellen Herausforderung oder Auseinandersetzung mit Deinem Partner, Deiner Familie begegnen oder mit einem gesundheitlichen Rückschlag umgehen sollst.

Doch es gibt gute Neuigkeiten: Alle Antworten liegen bereits in Dir! Dazu musst Du nur alles Andere, auch Stimmen Anderer, die über die Jahre in Deinem Kopf ihr Zuhause gefunden haben, ausblenden. Oft hilft dazu, uns auf unsere Kindheit zurück zu besinnen und einen Dialog mit unserem "inneren Kind" zu beginnen. Hier einige Anregungen für Fragen:

  • Was macht mich richtig glücklich? 
  • Womit bin ich in meinem Leben zufrieden, wo gibt es Optimierungs- und Handlungsbedarf?
  • Was sind meine eigenen Stärken und wo kann ich sie gewinnbringend einsetzen?
  • Was möchte ich im Leben erreichen? Bin ich auf dem richtigen Weg oder befinde ich mich in einer Sackgasse?

Und sobald Deine Stimme antwortet, schreib die Antworten auf. Halte sie fest in einem besonderen Notizbuch, das Dich das ganze Jahr über begleitet. Schmiede auf Deinen neuen Erkenntnissen basierend Pläne und geh' die Dinge konsequent an, die Du ändern möchtest. Vielleicht ist es ja die berufliche Veränderung mit mehr Flexibilität und Selbstbestimmung, die Du suchst. Dann möchten wir Dir mit Pflegix eine Plattform dazu bieten!

Was ist Deine Lebensaufgabe?

Pflegix ist für uns mehr als ein Unternehmen. Wir haben Pflegix aus der tiefen Überzeugung gegründet, dass Menschen am besten einander helfen können, wenn sie die Instrumente und Mittel dazu haben. Wir sehen auf der einen Seite einen wachsenden Bedarf an Alltagshilfe und auf der anderen Seite eine große Bereitschaft der Hilfe. Damit beide Seiten möglichst einfach zueinander finden und effizient kooperieren können, haben wir unsere Plattform geschaffen.

Ein Startup wie Pflegix zu gründen, ist ein abenteuerliches Unterfangen mit vielen Hürden, Rückschlägen und einem kontinuierlichen Hinterfragen aller Annahmen. Es fühlt sich an wie ein Marathon mit Sprintintervallen - das kann man nur mit einem starken Team aushalten und wenn man einen Sinn in seinem Tun sieht. Und das sehen wir! Wir schauen voller Zuversicht in die Zukunft und werden am Ende unseres ersten Geschäftsjahres gemeinsam reflektieren: 

  • Was​ haben wir dieses Jahr bereits erreicht? Was lief besonders gut, wo gibt es Optimierungsbedarf?
  • Was wollen wir im nächsten Jahr erreichen und wie erreichen wir diese Ziele?
  • Wie können wir die finanzielle Zukunft unser Unternehmens sichern, ohne eine gesunde Balance wirtschaftlicher Anforderungen und Menschlichkeit zu verlieren?

Ich bin mir sicher, wir werden Antworten auf diese Fragen finden. Welche Fragen stellt ihr Euch? Über Euer Feedback und Eure Anregungen freuen wir uns immer. Gefällt Euch diese Form der Artikel? Ist die Länge ok oder lieber länger oder kürzer? Welche Themen würden euch noch interessieren? Ihr erreicht unser Team am einfachsten über unsere Team-Mailbox hallo[at]pflegix.de. Abschließen möchten wir diesen Artikel mit einem tollen Zitat von einem Helfer, das uns - neben vielen anderen - sehr motiviert hat: 

Die Arbeit mit Menschen hat mich schon immer fasziniert. Den Genesungsprozess eines erkrankten Menschen durch meine Unterstützung positiv beeinflussen zu können, macht mich glücklich. Es ist eine dankbare Aufgabe und eine Lebensaufgabe, nicht nur ein Job. 

Jens S.  exam. Krankenpfleger aus Duisburg

Jetzt bist Du dran!